Das gelassene Gehirn - Wick1 Dipl. Mentaltrainer, COACHING, Bogensport, Energetik

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Das gelassene Gehirn

Mentales Training

Das gelassene
Gehirn

Wenn unser Gehirn nicht von Gefühlen der Angst, des Verlusts oder der
Zurückweisung beherrscht wird, arbeitet es im Ruhemodus. Neurochemische
Prozesse, bei denen Oxytocin und natürliche Opioide freigesetzt werden.
Hirnregionen wieder subgenuale cinguläre Kortex und neuronale Netzwerke
wie das parasympathische Nervensysteme schaffen und erhalten diesen
dauerhaften Zustand des inneren Gleichgewichts. Wir fühlen uns gelassen
und entspannt. Unsere Emotionen sind weitgehend positiv.
Ziele können wir entschlossen und enthusiastisch verfolgen. Selbst dann,
wenn etwas Unvorhersehenes geschieht, bleiben wir im Gelassenheitsmodus.
Unser Gehirn veranlasst den Körper, Energie einzusparen, Reparaturen
durchzuführen und Kraftreserven aufzufüllen. Endorphine und Stickoxide töten
Bakterien, lindern Schmerzen und hemmen Entzündungen. Dieser Modus
versetzt uns in die Lage, auf Herausforderungen gelassen und flexibel zu
reagieren. Der Hypothalamus ist weniger aktiv. Gefühle des Mangels und
Drucks tauchen höchstens am Rande auf. Sorgen und Reizbarkeit schwinden.
Stress, Angst und Frustration haben in diesem anpassungsfähigen
Modus wenig Spielraum.


Gelassenheitsübung:  1

Wie Musik unser Leben verändern kann

Eine Gruppe von Musikpädagogen an der Uni Frankfurt fanden heraus,
dass Musizieren den Stress regelrecht wegschluckt. Dazu wurde Mitgliedern
eines Laienchors, der das Requiem von Mozart einstudierte, vor und nach dem
Singen eine Speichelprobe entnommen. Nach der Probe ermittelten die
Wissenschaftler einen verringerten Spiegel des Stresshormons Cortisol und eine
erhöhte Antikörperproduktion. Dieses Ergebnis wurde durch die Befindlichkeit der
Sänger bestätigt: Alle fühlten sich nach der Chorprobe gelassener.
Übrigens: Auch das bloße Hören von Musik entspannt. Vor allem langsame Klänge
mit 60 Taktschlägen pro Minute bauen Stress ab, da sie dem Herzschlag im Ruhepuls
entsprechen. Die Muskulatur lockert sich, der Blutdruck sinkt, und auch die
Konzentrations- und Leistungsfähigkeit wird gesteigert.
Der Weg zu mehr Gelassenheit ist damit geebnet.



Gelassenheitsübung:  2

Abtauchen in der Menge

Wir sitzen beim nervigen Essen, in einer anstrengenden
Besprechung- es gibt keine Chance, kurz auszusteigen.
Forscher konnten anhand von Gehirnscans nachweisen, dass
eine einfache Übung genügt, um die Biochemie des Gehirns von
Stress Richtung Gelassenheit zu verändern. Und so funktioniert's:
Nach dem Einatmen die Luft anhalten. Sobald der Impuls zum Ausatmen
auftritt, noch ein wenig warten. Das bringt den Verstand auf einer tieferen
Ebene zur Ruhe. Dann ausatmen. Am besten dreimal wiederholen.



Gelassenheitsübung: 3

Die Geh-Meditation

Auf dem Weg zu einem wichtigen Termin können wir uns auf Gelassenheit
programmieren, in dem wir uns auf jeden einzelnen Schritt konzentrieren und
tief in den  Bauch atmen und langsam wieder Ausatmen.
Wann immer unser Verstand abschweift, wiederholen wir in Gedanken
rechts, links, rechts, links und setzen einen Fuß vor den anderen.
Das holt uns sofort in die Gegenwart zurück und bewahrt uns davor, uns
in sinnlosen, von Ängsten und Sorgen getragenen Zukunftszenarien zu verlieren.


Blitzmeditation

Meditation ist für Gehirnforscher der schnellste Weg, das Gehirn auf Gelassenheit
zu programmieren. Wecker stellen- jetzt haben wir 60 Sekunden nur für uns.
Augen schließen und mit der Aufmerksamkeit vom Kopf bis zu den Füßen und wieder
zurück wandern. Dabei nehmen wir die Perspektive eines Beobachters ein. Sobald
ein störender Gedanke auftaucht, sagen wir dreimal ''Denken'',meldet sich ein Gefühl,
''Fühlen, fühlen, fühlen'' und konzentrieren uns wieder auf die Atmung.
Wenn der Wecker klingelt, noch einmal tief ein- und ausatmen.
Wichtig: Die Übung unbedingt nach 60 Sekunden beenden, damit wird unserem
Unterbewusstsein signalisirt: Entspannung ist wirklich blitzschnell möglich.
 
Qwelle: happinez Magazin Ausgabe Nr. 8 - 2013


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