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Hormon-Cocktail im Badezimmer

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Hormon-Cocktail im Badezimmer

"GEFÄHRLICHE KOSMETIK"

Haut & Haar. Jedes dritte kosmetische Produkt enthält chemische Zusatzstoffe,
die im Verdacht stehen gefärliche Krankheiten auszulösen. Was steckt dahinter?

Es ist das tägliche Ritual von Millionen Österreichern: Nach dem Aufstehen schnell unter die Dusche, Zähne putzen, rasieren oder schminken, ein bisschen Deo und Hautcreme fertig. Was wir beim routinemäßigen Griff in den Kosmetiktopf unbewusst auf unsere Haut auftragen, hat so klingende Namen wie Methylparaben oder Dihydroxybiphenyl.
Chemikalien zur Haltbarmachung oder Produktstabilisierung, die für unerwünschte Nebenwirkungen sorgen können. Laut einer Studie des deutschen Bund für Umwelt und Naturschutz sollen sich in Duschgel, Zahnpasta, Lippenstift & Co. hormonell wirksame Stoffe befinden, die wir über die Haut aufnehmen und die zu gesundheitlichen Problemen führen können.

Jedes dritte Produkt.
Laut Studienleiter und Chemie-Experte Jurek Vengels wurden die Inhaltsstoffe von 62.559 Kosmetik-Produkten auf hormonell wirksame Stoffe überprüft: ''Bei jedem dritten Produkt sind wir fündig geworden - auch bei teurer Markenkosmetika'' Zwar bleiben die Produzenten unter den gesetzlichen Grenzwerten, doch durch die Verwendung unterschiedlicher Produkte summieren sich die krankmachenden Stoffe in unserem Körper. Die EU-Kommission schätzt sogar, dass der durchschnittliche Europäer sieben Kosmetikprodukte pro Tag verwendet.

Krankmacher. Vengels befürchtet, dass die beigemengten Chemikalien Krebsarten wie Brust-, Prostata- und Hodenkrebs auslösen sowie zu verfrühter Pubertät bei Mädchen und Verhaltensauffälligkeiten von Kindern führen könnten. Die oft in Deos enthaltenen Aluminiumsalze stehen sogar im Verdacht Alzheimer auszulösen.

Auf Inhaltsstoffe achten.
Für Dr. Tamar Kinaciyan von der Abteilung Immundermatologie am AKH Wien und Leiterin der Allergieambulanz steht fest, dass die Vorwürfe näher untersucht werden müssen. ''Es gibt erste Hinweise, das diese Zusatzstoffe eine Rolle bei Erkrankungen spielen könnten. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass Kosmetika die alleinige Ursache dafür sind'', so die Oberärztin. Die Dermatologin meint, dass neben genetischer Veranlagung und Umwelteinflüssen die chemischen Zusatzstoffe Krankheit begünstigen können, die aber nicht nur in Kosmetika enthalten sind. Der Bund-Chemiker Vengels rät einen Blick auf die Ingredienzien zu werfen und  mit der Liste der gefährlichen Inhaltsstoffe abzugleichen.

Auf der Homepage

www.bund.net/toxfox

können Tausende Produkte online auf potenziell gefärliche Inhaltsstoffe geprüft werden.

Vengels   Tipp: ''Kaufen Sie Naturkosmetik, die ist eher unbelastet.''


Qwelle: WEEKEND MAGAZIN Ausgabe August 2013




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